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Schöne KüchengärtenImmer frische Kräuter in Reichweite

Bei vielen Gerichten wirken frische Kräuter wie das berühmte Salz in der Suppe, denn ohne sie schmeckt‘s einfach fade. Doch wer hat schon immer die richtigen frischen Kräuter zur Hand!? Sie natürlich, wenn Sie direkt in Ihrer Küche kleine Indoor-Gärten anlegen, in denen das ganze Jahr ausgewählte Kräuter wachsen. Da genügen dann schon ein paar Handgriffe und Ihr Lieblingsessen schmeckt so, wie es schmecken soll!

Kräutergarten

Ob in hübschen Pflanzkästen aus Holz oder schönen Einmachgläsern und Tontöpfen: Es gibt viele kreative Möglichkeiten, in der Küche kleine Kräuter-Gärten zu gestalten. Die grünen Pflanzen bereichern den Raum mit ihrer natürlichen Optik und wunderbaren Düften, die häufig ein mediterranes Flair verbreiten.

Kräutergarten

Glücklicherweise sind die meisten Kräuter sehr pflegeleicht. Während nahezu alle nur an einem Sonnenplatz richtig gut gedeihen, muss man beim Gießen schon etwas mehr aufpassen, denn gerade südländische Kräuter wie Oregano oder Rosmarin kommen mit weniger Wasser aus als Schnittlauch oder Petersilie. Darüber hinaus ist zu beachten, wie die einzelnen Kräuter richtig zu ernten sind und welche Blumenerdemischung für sie die beste ist. Sie sollte locker-leicht und sehr durchlässig sein. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, lassen Sie sich beim Gärtner oder im Pflanzenhandel beraten. Dort sagt man Ihnen z. B. auch, wie die Kräuter gedüngt werden müssen, damit sie gut wachsen und ihren besonderen Geschmack am besten entwickeln. Von B wie Basilikum bis Z wie Zitronenmelisse stellen wir Ihnen im Folgenden den richtigen Umgang mit einigen besonders beliebten Kräutern vor.

Basilikum

Im Sommer sind Basilikumpflanzen auch in unseren Gefilden am besten draußen aufgehoben, wobei ein Standort in der prallen Sonne vermieden werden sollte, sonst schmecken die Blätter etwas bitter. Wenn die Temperaturen draußen sinken, wächst Basilikum bei viel Licht und einer hohen Raumtemperatur auch im Küchengarten hervorragend. Wasser benötigt die Gewürz- und Heilpflanze reichlich – am besten von unten und nicht von oben gießen! Es darf allerdings keine Staunässe entstehen, da die Blätter sonst welken und/oder sich ein Schimmel einnistet. Sie müssen die Basilikumblätter regelmäßig ernten, da die Pflanze sonst zu blühen beginnt und fortan nicht mehr weiterwächst. Am besten gedeiht sie, wenn Sie die Blätter nicht nach Lust und Laune auswählen, sondern immer die unteren Blätter zuerst verwenden.

Dill

Im Gegensatz zu Basilikum ist Dill einjährig und wächst nach der Ernte nicht nach. Achten Sie deshalb darauf, nur so viel zu ernten, wie Sie zum Kochen oder Braten benötigen. Die Gewürzpflanze wird insbesondere für Fischgerichte verwendet, enthält viele Nährstoffe und ist gut für die Verdauung. Sehr wichtig ist, den Dill regelmäßig zu gießen, da er auf eine sporadische Bewässerung äußerst empfindlich reagiert.

Oregano

Bei der Standortwahl sollten Sie für dieses Gewürz beachten, dass es besonders aromatisch schmeckt, wenn es auch in der Küche viel Wärme und Sonne abbekommt. Sollten Sie mal vergessen, die Oreganopflanzen zu gießen, nimmt Sie Ihnen das nicht gleich krumm, da sie aufgrund ihrer südländischen Herkunft trockene Böden gewöhnt ist. Staunässe bekommt ihr dagegen nicht gut und wirkt sich negativ auf das ansonsten enorme Wachstum der Pflanze aus, die problemlos zurückgeschnitten werden kann. Trocknen Sie diese einfach und geben Sie Ihren Speisen später damit eine leckere Würze.

Rosmarin

Wie Oregano ist auch Rosmarin an das warme Klima südlicher Länder gewöhnt und liebt sonnige, warme Plätze, während zu viel Wasser den Wuchs beeinträchtigen kann. In guter Kübelpflanzenerde gedeihen Rosmarinpflanzen ausgezeichnet und müssen einmal im Jahr zurückgeschnitten werden – entweder nachdem sie geblüht haben oder im Winter. Der Nachschnitt veranlasst die Pflanzen, neue Triebe sprießen zu lassen, aus denen junge Pflanzen mit einem ganz frischen Aroma heranwachsen. Für die vielfältige Nutzung in der Küche können Sie die Rosmarinblätter trocknen oder einfrieren.

Schnittlauch

Hervorragend einfrieren lässt sich auch das Würzkraut Schnittlauch – und zwar in großen Mengen, denn es wächst bei einer regelmäßigen Ernte der Röhrenblätter das ganze Jahr lang immer wieder nach. Schnittlauch geht es in feuchter, lockerer Erde und an einem sonnigen oder im Halbschatten liegenden Standort am besten. So pflegeleicht die Schnittlauchpflanze bei der Anzucht ist, so empfindlich reagiert sie auf hohe Temperaturen bei der Essenszubereitung. Deshalb lautet die Devise: Nie mitkochen, sondern erst kurz vor dem Servieren über gekochte Gerichte verstreuen.

Thymian

Auch Thymian kann sehr gut in einem Küchengarten angepflanzt werden und bedankt sich mit einem besonders intensiven Aroma, wenn er einen Platz an der Sonne bekommt. Darüber hinaus bevorzugt er wasserdurchlässige und nährstoffarme (!) Böden und mag es gar nicht, wenn Majoran in der Nachbarschaft wächst. Sie können das Gewürz nicht nur regelmäßig im ganzen Jahr schneiden, sie sollten dies sogar tun, damit sich die Thymianpflanzen immer wieder verjüngen können. Sollten Sie Ihren Thymian trocknen wollen, machen Sie dies am besten kurz vor der Blüte.

Zitronenmelisse

Die Zitronenmelisse ist nicht nur eine mit der Minze verwandte Gewürzpflanze, sondern kann auch als Arzneimittel mit beruhigender Wirkung eingesetzt werden. Einen grünen Daumen brauchen Sie für die Zitronenmelisse nicht, da sie auch kurze Trockenperioden überstehen kann, auch wenn ihr eine gleichbleibende Bodenfeuchtigkeit lieber ist. Wer das ganze Jahr über frische Zitronenmelisse ernten möchte, muss dies regelmäßig tun, damit sie nicht zu blühen beginnt und ihr Wachstum einstellt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihren Küchengärten!